Usability bei Webseiten

Es ist das - nicht geheime - Geheimnis von Internetauftritten, dass sie benutzerfreundlich sind. Diese Aussage ist natürlich banal. Dass eine Webseite benutzerfreundlich, und damit beziehen wir uns natürlich nicht auf einen freundlich / höflich formulierten Text, sein soll, klingt logisch. Dass Usability (das Wort ist eigentlich besser übersetzt als "Benutzbarkeit") gar nicht so einfach zu erreichen ist, stellt man spätestens dann fest, wenn man Nutzer ohne Vorwarnung die Webseite ausprobieren lässt. Und übrigens: Manchmal hat es schon etwas mit "Freundlichkeit" und "Benimmregeln" zu tun, wie eine Webseite benutzerfreundlich wird. Aber dazu unten mehr.

Gute Webseiten laden schnell...

Die Technologie entwickelt sich ständig weiter und eigentlich hat man das Gefühl, wenn man mit Content-Verantwortlichen spricht, dass tolle, große Dateien mit superschön scharfen Fotos und beeindruckende Videos das Um und Auf einer guten Webseite seien. Leider ist das aber nur eine Seite der Medaille. Denn so schön man sich einredet, dass das Internet ja immer schneller geworden ist und man längst über die Zeiten von ADSL-Leitungen hinausgewachsen ist, ganz so schön ist die neue Welt nach wie vor nicht. Während alle im Mobilnetz von der Generation 5G sprechen, machen viele echte Menschen aus Fleisch und Blut die Erfahrung, was es bedeutet irgendwo mit einem schwachen 3G-Netz eine Information zu bekommen. Und dabei sprechen wir schon von dem, was in den modern entwickelten Ländern auf dem weiten Land vielfach noch die am weitesten verbreitete Mobil-Funk-Verbindungsart ist.

Der Frust über die Verbindung wird vor allem natürlich dann größer, wenn das tatsächlich geleistete Angebot nicht mit der Ladezeit übereinstimmt. Und das geht schon damit los, wie hoch die Erwartung in Sachen Ladezeit war. Während ein Videoportal, das große Datenmengen benötigt, für die Nutzer keine Überraschung ist, ist eine Unternehmenswebseite auf der man aktuell eine Telefonnummer suchen würde, die aber leider 4 Megabyte starke Headerbilder im Slider-Format lädt, sehr wohl eine negative Überraschung. Außerdem kommt noch ein wichtiger Umstand dazu: Schnelle Ladezeiten wirken sich positiv auf die Suchmaschinen-Optimierung der Webseite aus.

Das Problem mit dem Internet und den Bandbreiten ist: Man ist einerseits versucht eine multimediale Erlebniswelt zu schaffen in der die Nutzer eintauchen können. Staatlich werden sogar Initiativen gefördert, die Inhalte explizit für Breitbandtechnologie erstellen. Es wird nach HD und UHD über die nächste TV-Generation in Sachen Auflösung gesprochen, Virtuelle Realität soll in 3-Dimensionalen Räumen übertragen werden und doch wohnt weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Regionen, die solche Kapazitäten nicht annähernd zur Verfügung stellen können.

Benutzerfreundliche Webseiten sind barrierefrei...

Sie haben davon gehört? Barrierefreie Internetseiten? Das ist ein eigenes Thema, haben Sie gedacht, weil es da um Menschen mit Behinderungen geht? Weit gefehlt. eine "Behinderung" hat vielleicht mit der Motivation zu tun eine Webseite barrierefrei zu machen. Aber tatsächlich macht man eine Webseite vor allem Barrierefrei um einen Nutzer gar nicht merken zu lassen, dass er eine "Behinderung" hat. Und das Feld solcher "Behinderungen" ist auch viel breiter gestreut, als man sich gemeinhin denkt. Wer davon ausgeht, dass er eine Webseite so programmieren muss, dass auch ein blinder Mensch sie nutzen kann, liegt zwar nicht falsch. Er vergisst aber, dass im Schnitt die Robots von Google und Co die Webseite intensiver nutzen, als alle tatsächlich blinden Menschen auf der Webseite unterwegs sind. Ein Blick in die Logfiles am Server, der täglich zahlreiche sogenannte "Bots" auflisten wird, ist hier überzeugend. Und wieder geht es - spannenderweise - um die gleichen Kriterien. Denn diese Themen greifen ineinander.

Thema fertiglesen...

Usability-Themen für Benutzerfreundlichkeit

Ladezeit optimieren und AMP-HTML-Webseiten machen!

(c) videomar.at

Ladezeit verbessern...

Ein wichtiges Kriterium auch für die Usability die sich dann auch gut auf die Suchmaschinen-Performance auswirkt, sind die schnellen Ladezeiten einer Webseite. Der reine Text ist dabei nicht das entscheidende Kriterium.

Schneller Laden!

Das Häuschen: Unsere Startseite als Home-Sweet-Home

(c) videomar.at

Die Bedeutung der Startseite

Ein wesentlicher Aspekt von Vertrauenswürdigkeit im Web ist natürlich Ihre eigene Sicherheit, aber auch Ihrer Marke und Ihrer Domain sollte man vertrauen können - ein paar Infos für alle über Credibility im Web.

Usability für Startseiten

Die heilige Drei-Spaltig-Keit von Webseiten

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Heilige Drei-Spaltigkeit

Weil die Heilige 3-Spaltigkeit als Briefing immer noch entsteht - das hat oftmals auch mit dem Programm Microsoft Excel zu tun - widmen wir der "Heiligen Drei-Spaltigkeit" einen eigenen Usability-Artikel.

Im Namen des Herrn

Formular-Usabability - Das Formular als wichtigstes Interaktionsmerkmal

(c) videomar.at

Freundliche Formulare

Das Formular ist das wichtigste Interaktions-Medium im Web. Nichts ist für E-Commerce jeder Art so wichtig wie das Formular, denn es bringt Kunden und Anbieter zusammen, daher legen Sie Augenmerk darauf!

Freundliche Formulare

Darum geht es wirklich.

Bei benutzerfreundlichen Webseiten, oder nennen wir Sie benutzbaren Webseiten geht es letztlich um Transaktionen. Egal ob es sich um einen toll aufgebauten Online-Shop handelt oder die Webseite eines Friseurs, der sich keinen Online-Shop für Haar-Spezialprodukte eingerichtet hat.

Immer geht es um das gleiche Prinzip. Der Webauftritt hat den Sinn, dass man sich ein Bild von dem Unternehmen oder der Organisation macht, die die Webseite betreibt und im Anschluss daran soll man dazu begleitet werden eine bestimmte Aktion vorzunehmen. Im Online-Shop ein Produkt zu bestellen oder beim Friseur anzurufen oder ein Formular für eine Terminanfrage auszufüllen, damit der Friseur die Möglichkeit hat mit dem potentiellen Neukunden in Verbindung zu treten. Denn solange der Kunde auf der Webseite nicht mit dem Betreiber der Webseite in Kontakt getreten ist, ist der Kunde nur ein unbekannter Interessent. Er geht am Schaufenster vorbei mit Kopfhörern in den Ohren und Sonnenbrillen vor den Augen - sodass sich der Geschäftsbetreiber nicht in der Lage fühlt den Kunden anzusprechen. Damit kann der Geschäftsbetreiber zwar nachher sagen, dass so und so viele Menschen sein Schaufenster angeschaut haben, wie auch der Webseiten-Betreiber selbst oder von seiner Agentur eine beeindruckende Statistik bekommen kann, aber letztlich: Wertlos. Wertlos wie Fans oder Likes in einem sozialen Netzwerk.

Aber die Vielfalt bei benutzerfreundlichen Webseiten ist unfassbar groß. Auf diesen Seiten beleuchten wir einige dieser Punkte, die von uns als Webseiten-Agentur, die wir nun mal selbst sind, schon unser Know-How beeinflusst haben. Aber wir können - es liegt nicht am Wollen - hier nicht unser ganzes Wissen preisgeben, weil das niederzuschreiben wohl zu umfangreich wäre. Daher achten wir darauf, dass wir einige Dinge herausgreifen, die zumindest ein Denkanstoß sein können.

Themen rund um Usability

Vielleicht der wichtigste Gedankengang, der uns beim Thema Usability und Benutzerfreundlichkeit in unserer täglichen Arbeit begleitet, gleich vorab:

Die beste Methode an eine Webseite heranzugehen ist sich immer wieder vor Augen zu führen, wie das Verhalten der Webseite wäre, wenn sie nicht digital wäre sondern ein Mensch im echten Geschäftsleben.

In der konkreten Anwendung hat diese Vorgehensweise einige wichtige Aspekte. Und hier fängt auch das Thema "Freundlichkeit" im Sinne von Höflichkeit an, denn das hat sehr wohl mit Usability zu tun - also eben nicht nur mit "Benutzbarkeit" (aus der wörtlichen Übersetzung), sondern mit "Benutzerfreundlichkeit", wie es im deutschen heißt und eigentlich die Idee richtiger und besser beschreibt, als das englische Original.

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