Wieso eine Webseite von einer Agentur?

Es gibt viele kostenlose oder mit ganz geringen kosten versehende Tools im Internet mit denen man sich eine Webseite gestalten kann. Die Kunst einer Webseite besteht aber nicht aus der Frage, ob man irgendwo einen simplen Inhalt online bringen kann, es gehört Fachwissen für Webdesign, Suchmaschinen-Optimierung, Marketing, Texting, Gestaltung und technische Rafinesse dazu. Und erst dann wird eine Webseite über den Charakter einer Visitenkarte im Internet hinauswachsen. Und erst dann haben Unternehmen mit einem Webauftritt auch Erfolg. Mit einer guten Agentur für Webseiten haben Sie diesen Erfolg im Internet sogar ohne vollständige Abhängigkeit von bestehenden Systemen.

Optimierung von Webseiten

Gestalterisch machen viele Webseiten heute inzwischen ein einheitliches Bild. Während zahllose Webdesigner in Europa und den USA in den sogenannten Nuller-Jahren vor allem darauf geachtet haben, dass Sie sich im Design und in der Entwicklung an die "Heilige Drei-Spaltigkeit" gehalten haben, sieht die Situation heute anders aus. Viele Agenturen und auch kosenlose Online-Tools zum Erstellen von Webseiten werfen ein Ergebnis aus, bei dem die Frage auftritt, ob das überhaupt noch für einen PC-Nutzer gemacht wurde, oder ob der Nutzer inzwischen nur noch eine überdimensionale Ansicht eines mobilen Design sieht. Diese Tatsache hat einen an und für sich vernünftigen Hintergrund.

Mit der Designvorgabe "Mobile First" hat man einen vernünftigen Zugang geschaffen. Das sogenannte responsive Webdesign hat durchaus Sinn für die Darstellung und für die Nutzung einer Webseite. Wer hier aber keine Agentur für eine Webseite beauftragt, riskiert natürlich, dass hier von einem Tool die Praktikabilität entschieden wird.

Welche Kriterien sind wichtig für die professionelle Webseite?

Fast mutet das schon historisch an, denn die Kriterien haben sich kaum geändert. Was schon in Usability-Studien aus dem Jahr 2000, 2001, 2002 und 2003 von Dr. Jakob Nielsen (Dänemark) empfohlen wurde, gilt heute immer noch in natürlich auf den technischen Zug der Zeit anzuwendender Form. Aber was wissen klassische Fertig-Tools von Usablity-Studien? In den meisten Fällen wissen sie darüber nichts und auch diejenigen, die damit arbeiten, haben oftmals davon noch nicht gehört. Das ist auch eigenltich der Job einer Agentur für Webseiten, sich mit genau diesen Dingen zu befassen. Wichtige Kriterein für erfolgreiche Online-Systeme sind.

Warum kosten Agenturen Geld?

Prinzipiell ist die Frage natürlich leicht beantwortet: Weil eine Agentur Geld braucht um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bezahlen. Aber diese Frage ist natürlich an dieser Stelle die falsche Frage. Die richtige Frage muss lauten, ob und warum Agenturen Geld wert sind.

Abgesehen vom Know-How, das die Agentur in die Umsetzung einer Internetseite einfließen lassen sollte und abgesehen davon, dass es zumeist unmöglich ist, als Nicht-Agentur ständig auf dem Takt der Zeit und der technischen Weiterentwicklung zu bleiben (was den meisten Unternehmen letztlich mehr Geld als die Agentur kosten würde, sofern sie nicht selbst im Digital-Business tätig sind wie etwa Amazon oder Google) ist es auch so, dass nicht nur die eingesetzte Technologie, die Systeme wie WIX.com bieten könnten, sondern auch die Rahmenbedingungen für Design, Optik, Darstellung, Usability, Accessibility, Suchmaschinen-Optimierung und mobile Nutzbarkeit nicht nur technischer Natur sind. Viele, und immer mehr dieser Themen werden nicht mehr durch die inzwischen fast durchgehend vorhandene Technik entschieden, sondern durch die visuelle und interaktive Ausgestaltung von manuell gemachten Inhalten. Damit sind alle 3 wichtigen Kriterien genannt, die eine von einer (guten) Agentur gemachte Webseite von einer über ein Gratis- oder Low-Cost-Tool erstellten Webauftritt wesentlich unterscheiden.

Dazu kommt, dass natürlich keines der vorhandenen Tools alle technischen Möglichkeiten ausreizt, weil man das auch nur dann tun kann, wenn man darüber nachdenkt, was verzichtbar und was optimierbar ist. Das selbst kann ein technisches Tool natürlich nicht entscheiden.

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Wie entstehen die Preise?

Es ist tatsächlich ein Mysterium - wahrscheinlich sind die teuersten Agenturen in Deutschland oder Österreich oder der Schweiz jene Agenturen, die zwischen 15 und 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Warum das so ist? Um das zu erklären, muss man sich zunächst ansehen, welche Kosten so eine Agentur hat. Ein gewichtiger Grund ist die Agenturgröße selbst, denn bei ca. 12 - 15 Personen fängt es an, dass Agenturen gezwungen sind die interne Organisation so aufzustellen, dass es eine Art "Management" gibt - Quasi "Abteilungen und Abteilungsleitungen" und das wiederum bringt zwar mehr Professionalität als so maches kleine Startup mit sich, aber führt auch zu Overheadkosten, die sich auf den Preis niederschlagen.

Kostenkalkulation für Agenturen

Nehmen wir an, wir sprechen von einer Agentur mit 7 - 10 Personen. In etwa braucht so eine Agentur rund 50.000 Euro pro Monat für die Gehälter und Nebenkosten, sowie weitere rund 10.000 Euro für den sonstigen Betrieb. Somit ergibt sich, dass die Agentur pro Monat ca. 60.000 Honorarumsatz machen muss. Wenn an Ihrem Projekt nun etwa 1/3 des Agentur-Teams jeweils rund 2 Wochen beschäftigt ist, bedeutet das, dass Ihre Webseite etwa 10.000 Euro kosten wird.

Wie können kleinere Agenturen kalkulieren?

Nun, einerseits werden Sie für einen Webauftritt in so einer Größenordnung wohl von diversen Agenturen Angebote in einer Preis-Spanne von zwischen 3.000 und 30.000 Euro bekommen. Viele kleinere Agenturen haben entweder kein Preismodell oder ein "Hinten-Nach-Preismodell".

Kein Preismodell?

Das bedeutet schlicht und einfach, dass die 3-Personen-Agentur eher auf dem Prinzip der Selbstausbeutung agiert. Sie wird überleben, bis die erste größere Finanzamtszahlung oder die erste größere Sozialversicherungszahlung ansteht. Sie versucht in einem Segment mit Fertig-Tools nach Möglichkeit Ihre Webseite in 2 Arbeitstagen zu erstellen, kann sich aber eigentlich nicht mehr leisten als dazu passend 2 - 3 Beratungstermine - das war's.

In der Regel reicht das aber nicht um die Arbeit zu erledigen, denn auch der Kunde, der nur 3.000 Euro für seinen Webauftritt ausgibt, will letztlich beraten werden, hat Fragen, interessiert sich für Möglichkeiten und stellt dann solche Anforderungen wie: "Machen Sie das doch einfach so wie Amazon..." oder "Ich hätte gerne meine Volltextsuche einfach so wie die von Google..." - Spätestens dann, stellt die 3-Personen-Agentur fest, dass man den Preis nicht halten kann.

Hinten nach?

Ja, auch das ist natürlich möglich: Man bietet Ihnen die Webseite mit einer Service-Pauschale an. Manchmal liegt die auch nur bei 20 - 30 Euro pro Monat und es ist dann Ihre Hosting-Rechnung. Die Agentur mietet bei einem Groß-Rechenzentrumsbetreiber entsprechend Speicherplatz an, nutzt dafür keine eigenen Server und kauft den Speicherplatz für Ihre Webseite dann um ca. 2 Euro pro Monat ein. Das mögliche Problem dabei: Die Agentur hat den Server nicht unter eigener Kontrolle, es kann vom Hoster ein Softwareupdate eingespielt werden und plötzlich hat Ihre Webseite ein ernsthaftes Problem. Die Kalulation dieser Agenturmodelle funktioniert denkbar einfach: Wenn man pro Monat am Hosting 20 Euro verdient, muss man nur etwa 50 Webauftritte pro Jahr machen. Dann hat man 150.000 Euro eingenommen, was genügen kann um ein 3-köpfes Team zu bezahlen. Und zusätzlich stehen schon im 2. Jahr der Agentur dann 20 x 50 x 12 Euro zusätzlicher Verdienst an - also 12.000 Euro extra.

Im 3. Jahr der Agentur sind es dann schon 24.000 Euro extra - das klingt für viele Agenturbetreiber verlockend, das Problem ist lediglich, dass oftmals diese Webauftritte nicht sonderlich lang "haltbar" sind.

Und die Preise der größeren Agenturen...?

Hier kann schon ein interessanter Teil dabei sein, denn beim Pricing für Agenturen kann sich mit einer gewissen Grundstärke der Agentur auch das Out-Sourcing bezahlt machen, man erledigt die "Handarbeit", die für einen Webauftritt nötig ist, quasi nach Konzept und Design dann in einem IT-Billiglohnland. Dazu braucht es aber zumindest ein gutes (oftmals mehrsprachiges) Projektmanagement. Aber funktionieren kann das sehr wohl.

Üblicherweise funktioniert das auch, schon alleine deshalb, weil die Agentur sonst wohl nicht eine größere Agentur geworden wäre, wenn ihr Business-Modell nicht tauglich wäre.

Warum haben die großen IT-Konzerne keine Agentur?

Sie sind doch so erfolgreich, oder etwa nicht? Google, Amazon, Ebay... der Grund ist ganz einfach: Eine Agentur brauchen solche Unternehmen für Ihren Webauftritt nicht. Es lohnt sich in dieser Größenordnung eher eine eigene komplette Entwicklungs-Mannschaft zu haben und ständig selbst am Web weiterzuentwickeln und zu forschen. Nachdem aber normale, klassische Unternehmen keinen Zugang zu deren tatsächlichem Know-How haben, ist eine Agentur für ein solches Unternehmen das Vehikel, dem man sich bedient. Die Agentur für die Webseite hat genau die Aufgabe sich für die Erstellung der Webseite um dieses Know-How zu bemühen und möglichst nahe heranzukommen. Klar ist, dass man mit einer Agentur mit 5, 10, 15 oder 30 MitarbeiterInnen nicht die Chance hat das ganze Know-How eines IT-Riesen mit hunderten MitarbeiterInnen abzubilden. Aber die 80 %, auf die man mit einer guten Webseiten-Agentur kommt, sind um ca. 50 % mehr, als man mit einem Do-It-Yourself-System kommt.

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